Schaukasten November

„...sprich nur ein Wort, und mein Knecht wird gesund werden.“ (Die Bibel, Matthäusevangelium Kapitel 8 Vers 8)

 

Als Jesus Christus in der Stadt Kapernaum eintrat, kam ein Hauptmann zu ihm, dessen Sohn im Sterben lag. Und er bat ihn: „Herr, mein Knecht liegt zu Hause gelähmt und wird schrecklich gequält.“ Und Jesus Christus antwortete: „Ich will kommen und ihn heilen.“ Aber erstaunlicherweise verhielt sich der Hauptmann sehr zurückhaltend und sprach: „Herr, ich bin nicht würdig, dass du unter mein Dach tretest; sondern sprich nur ein Wort und mein Knecht wird gesund werden.“ Über dieses Verhalten, so steht es geschrieben, geriet Jesus Christus sogar in Verwunderung und sprach: „Wahrlich, ich sage euch, selbst nicht in Israel habe ich so großen Glauben gefunden.“

 

Lieber Leser, viele Menschen wünschen sich die Hilfe und das Eingreifen Gottes in ihrem Leben. Doch der Hauptmann von Kapernaum lehrt uns den Weg, Gottes Hilfe zu finden. Dieser Weg führt zu Jesus Christus, dem Sohn Gottes. Und uns wird weiterhin gezeigt, in welcher Art wir Jesus Christus begegnen müssen: In Demut, wie der Hauptmann sprach: „Herr, ich bin nicht würdig...“ Doch diese fehlende Würdigkeit wiederum, die der Hauptmann in sich selbst sah, Jesus Christus zu begegnen, hielt ihn auf der anderen Seite in keinster Weise ab, alles von ihm zu erbitten und zu erwarten. Darin war er gar nicht bescheiden. Und dieses Gemisch aus Demut und fester Zuversicht nannte Jesus Christus „Glauben“, den er bei so vielen anderen Menschen vermisste.

 

Lieber Leser, kommen Sie doch in der gleichen Herzenshaltung zu Jesus Christus und setzen Ihre Hoffnung auf ihn. Denn dem Demütigen gibt Gott Gnade. Und er will Ihnen noch das viel Größere schenken, als er dem Hauptmann geschenkt hatte, nämlich die Vergebung der Sünden, ewiges Leben und Frieden mit Gott.

 

Und Jesus Christus wird Sie nicht abweisen.