Schaukasten Februar

„Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.“ (Die Bibel, Apostelgeschichte 16 Vers 30-31)

 

In der Apostelgeschichte der Bibel ist von einem Kerkermeister in Philippi, einer Stadt im heutigen Griechenland, berichtet. Ein Erdbeben erschütterte das Gefängnis in der Nacht, als die zu Unrecht Gefangenen Paulus und Silas Loblieder sangen. Durch die Erschütterung öffneten sich alle Türen und alle Fesseln der Gefangenen lösten sich. Als der Kerkermeister durch die Erschütterung erwachte und die geöffneten Türen sah, zog er das Schwert und wollte sich umbringen. Der Gegenstand der Furcht seines Lebens war Wirklichkeit geworden: Alle Gefangenen sind geflohen.

 

Lieber Leser, wer wöllte in dieser Situation mit diesem Mann getauscht haben? Denn in einem Augenblick standen ihm die Konsequenzen der offenen Gefängnistüren wie ein Abgrund vor Augen: Das Ende von allem was er hatte; seine Karriere, seine Familie, sein Besitz, sein Ruf in der Stadt, sein Leben. Und gewiss wusste er auch um so manche Schuld in seinem Leben, vor deren Folgen er bislang geflohen war, zum Beispiel die zu Unrecht geschehene Inhaftierung von Paulus und Silas. Denn auch er trug Schuld daran, nicht nur die, die sie geschlagen, oder die den Befehl gegeben hatten, sie im Gefängnis sicher zu verwahren. Doch da rief Paulus: „Tue dir nichts Übles, denn wir sind alle hier.“ Kein einziger der Gefangenen war geflohen. Hat es jemals zuvor so etwas gegeben? Sicher nicht. Doch in dieser Stunde begriff der Kerkermeister, dass er Vergebung seiner Sünden braucht, um vor dem lebendigen Gott bestehen zu können. Deshalb fiel er zitternd vor Paulus und Silas nieder und hatte nur noch eine Frage: „Ihr Herren, was muss ich tun, auf dass ich errettet werde?“ Er mag zuvor sich um Gott nicht viel gekümmert haben. Doch hier war diesem Mann von Rang und Namen bewusst geworden: Gott ist wirklich und allmächtig und ich bin schuldig und gering. Und Paulus und Silas sprachen: Glaube an den Herrn Jesus, und du wirst errettet werden, du und dein Haus.“

 

Lieber Leser, stehen wir mal stille und denken ein wenig über diese Berichterstattung der Bibel nach. Was hier geschehen war, ist so völlig anders als die üblichen Abläufe des Weltgeschehens der damaligen und auch heutiger Zeit. Wie ein Lichtglanz stellt sie all unser verstandesgeprägtes Denken und Hoffen in den Schatten. Jesus Christus ist in unsere Welt gekommen und am Kreuz für alle unsere Sünden gestorben. Wer an ihn glaubt, empfängt nicht die Strafe für seine Sünden, wie er sie von Gott verdient hat, sondern die Vergebung derselben und ewiges Leben. Jede Lebensfurcht muss weichen, wenn ein Mensch zum Glauben an Jesus Christus kommt. So wie im Leben des Kerkermeisters kann und will Jesus Christus auch Ihnen begegnen.

 

Bitte lesen Sie die Bibel. Sie können im Leben nichts Größeres finden als Frieden mit Gott durch Jesus Christus, den Sohn Gottes, der auch Ihre Schuld am Kreuz völlig bezahlt hat.